Wir haben es satt! Seien Sie dabei bei der Demo in Berlin!
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Liebe Unterstützerin, lieber Unterstützer,vor fast einem Jahr waren wir 50.000 Menschen auf der Straße in Berlin, die für eine gute, bäuerliche und ökologische Landwirtschaft demonstriert haben. Im Januar wollen wir auf der „Wir haben es satt“-Demo noch mehr werden, denn es steht viel auf dem Spiel!Seien Sie dabei, wenn wir am 16. Januar wieder im Berliner Regierungsviertel wieder Gesicht zeigen gegen Tierfabriken, Gentechnik, Antibiotikamissbrauch und TTIP! Hier finden Sie alle Infos zur Demo.Wir haben es satt! VerbraucherInnen, BäuerInnen, Tiere und Umwelt leiden weltweit unter der agrarindustriellen Massenproduktion. Antibiotika-Resistenzen aus der Tiermast bedrohen unsere Gesundheit. Die EU-Kommission verhandelt nach wie vor hinter geschlossenen Türen über das Handelsabkommen TTIP mit den USA, das unsere Errungenschaften im Umwelt- und Verbraucherschutz bedroht. Und das alles geschieht unter massiver Einflussnahme der Agrar-Industriekonzerne.

Wir sagen es noch einmal: Wir haben es satt! Seien Sie dabei, wenn am 16. Januar wieder Tausende Menschen in Berlin auf die Straße gehen und für eine bäuerliche und ökologische Landwirtschaft kämpfen!

Freundliche Grüße aus Berlin
Nikolai Miron und Yvonne Weber

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BUND-Bus, Foto: Ralf Hermes/BUND Harmeln-Pyrmont

Zu den Bussen, zu den Zügen!

Auch dieses Jahr organisieren wieder zahlreiche BUND-Gruppen in allen Bundesländern und in vielen Städten Mitfahrgelegenheiten mit Bussen und mit der Bahn, mit denen Sie günstig und einfach zur Demo kommen können. Hier erfahren Sie, aus welchen Städten Busse nach Berlin fahren. Und wenn Sie selber einen Bus organisieren wollen, helfen wir Ihnen gerne.

Mitfahrgelegenheiten mit Bus und Bahn

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Der SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel hat auf dem Parteitag in Berlin mehr als eine Niederlage einstecken müssen. Erst bekam er das zweitschlechteste Wahlergebnis aller SPD-Vorsitzenden in der Partei-Geschichte. Und dann scheiterte auch noch sein Plan, den Weg für TTIP und CETA freizumachen. Die Delegierten wollen weiterhin das letzte Wort zu diesen Abkommen sprechen. Und nach Lage der Dinge könnte dieses letzte Wort durchaus „Nein“ lauten.Das Ergebnis des SPD-Parteitags wäre anders ausgefallen, hätten nicht tausende Campact-Aktive in den vergangenen Tagen an 200 SPD-Geschäftsstellen überall im Land offene Briefe gegen die undemokratischen Abkommen überreicht und die Diskussion mit den Delegierten gesucht. Ein SPD-Delegierter aus Dortmund bestätigt das. Die Bürgerinnen und Bürger, die ihn besucht hätten, seien genau die Mitte der Gesellschaft, um die seine Partei werbe. Das ist richtig – und es gibt uns Hoffnung, dass die SPD noch eine Haltung zu TTIP und CETA findet, die mehr ist als ein entschiedenes Unentschieden.
Wäre es nach Gabriel gegangen, hätte der Parteitag den Weg für CETA und TTIP freigemacht. Der Text, den er beschließen lassen wollte, hätte ihm dann völlig freie Hand gegeben. Was statt dessen beschlossen wurde, ist – um es kurz zu machen – ebenfalls ein schlechter Text. Die SPD ist, so schreibt es die Süddeutsche Zeitung, weder für noch gegen TTIP und CETA [1]. Die jetzt beschlossene Position bleibt in allen wichtigen Punkten vage [2] und ersetzt klare Positionen durch sozialdemokratisch klingende Wortgirlanden. Aber immerhin: Sie enthält den Entscheidungsvorbehalt des Parteitags.Ob Gabriel seine Partei für eine Zustimmung zu der geplanten Paralleljustiz für Konzerne bei CETA gewinnen kann, ist also offen. Gabriel wird alles daran setzen, seiner Partei die neueste Variante der Investorenklagen als „Handelsgerichtshof“ und „rechtsstaatlich“ schmackhaft zu machen. Das wird nur funktionieren, wenn sich nicht schnell genug herumspricht, was es wirklich ist: überflüssig, verfassungswidrig und europarechtswidrig!Sehen Sie dazu auch unser Video „Handelsgerichtshof im Experten-Check“ – und verbreiten Sie es bitte weiter!
Hier das Video ansehen
Sigmar Gabriel hat in seiner Rede zum TTIP-Antrag ausdrücklich anerkannt, dass die Delegierten noch einmal das Wort haben, bevor er entscheiden kann. Diese Zeit werden wir nutzen, um die Delegierten zu überzeugen. Denn sie sind kritisch. Gegen eine nur relativ knappe Mehrheit ist ein weitergehender Antrag gescheitert, der glasklar festgehalten hätte, dass CETA nicht zustimmungsfähig ist. Bei der Wiedervorlage auf dem nächsten Parteitag oder Parteikonvent müssen nur wenige zusätzliche Delegierte gewonnen werden – das ist zu schaffen.Wir werden die regionalen Bündnisse gegen TTIP und CETA einladen, sich miteinander zu vernetzen [3]. Wir werden mit weiteren dezentralen Aktionen den Druck aufrecht erhalten, in Wahlkämpfe eingreifen und Informationsmaterial streuen. Mit vielen Stimmen setzen wir der Desinformation von Regierungsseite unsere wirksame Aufklärung entgegen. Bitte helfen Sie uns dabei und teilen Sie unser Video. Gemeinsam stoppen wir CETA und TTIP!
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Mit herzlichen Grüßen
Maritta Strasser, Campaignerin[1] http://www.sueddeutsche.de/politik/freihandelsabkommen-die-spd-ist-weder-richtig-fuer-noch-richtig-gegen-ttip-1.2779696
[2] http://www.zeit.de/politik/2015-12/spd-parteitag-freihandel-ttip/komplettansicht
[3] siehe www.ttip-aktionskonferenz.de
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