In dem Moment, wo wir die Wahl treffen bestimmte, erwünschte Dinge, Situationen, Beziehungen oder innere Zustände in unserem Leben zu erschaffen und sie mit intensiven, freudigen, leidenschaftlichen Gefühlen begleiten, geschieht bereits die Manifestation. Das bedeutet, es ist schon vorhanden. Es sind nur die Schichten von Zweifel, begrenzten Vorstellungen und Bedingungen, die wir Verleugnungen nennen, die die Realität des schon Vorhandenen vor uns verschleiern und damit nicht wahrnehmen lassen. Es ist wie ein bewölkter Himmel, der Menschen dazu veranlasst zu sagen : „Die Sonne scheint heute nicht.“ Es ist unser Fokus von „es ist noch nicht da“ anstatt von „es ist“, der die Realität so erscheinen lässt, als wäre es nicht da. Wir fokussieren also ganz subtil und unbewusst den Mangel dessen, was wir erschaffen wollen, anstatt die Wahl selbst. Es ist die 100%ige Annahme, das innere „ja“ und die Freude daran, dass es schon so ist, die die Manifestation sehr schnell sichtbar/spürbar/erlebbar  in Erscheinung treten lassen. Viele kennen diese kleinen Erlebnisse, wo Wünsche derartig schnell in Erfüllung gingen, dass es Ihnen vorkam, als wäre es ein „Wunder“. Das sind Situationen, in denen wir, meist unbewusst, wenig oder gar keine Verleugnung über unsere Wahl legen, und diese unverzerrte Frequenz der Wahl zu einer schnellen Sichtbarkeit im Physischen führt. Es gibt Lehren (Beispiele unter Menü-Punkt „Empfehlungen“ > Youtube-Videos>Bashar), die uns dazu ermuntern eine Wahl zu treffen, die wir manifestieren wollen und dann soviel wie möglich in jedem Moment den Impulsen unserer Freude zu folgen, auch wenn diese Handlungen aussehen, als hätten sie nichts mit dem angestrebten Ziel zu tun. Der Grund dafür liegt darin, dass wir, wenn wir unserer Freude folgen in direkter Ausrichtung mit unserem wahren Selbst sind und diese Instanz mehr Überblick über vorhandene Möglichkeiten und Wege hat, als unser begrenzter Verstand. So werden wir in Situationen geführt, die wir üblicherweise als „glückliche Zufälle“ bezeichnen, und durch die Frequenz der Freude (Basisfrequenz unseres essentiellen Wesens) sind wir ein stärkerer Magnet für die Manifestation, als wenn wir mit unterschwelligem Zweifel und einer gewissen Grundanspannung umherlaufen. Diese Art, sich mit den Impulsen der Freude zu bewegen, anstatt den Vorstellungen des logischen Verstandes mit all seinen begrenzten Glaubenssätzen zu folgen, ist für uns eine Herausforderung, weil wir es einfach nicht gewohnt sind so zu handeln, und uns das Vertrauen darin aufgrund fehlender Erfahrungen fehlt. In unserer Kultur wird eher der Weg der harten Arbeit mit strenger Disziplin gelehrt. Um Erfahrung mit einem neuen, freudvolleren Weg zu machen, wird uns wohl nichts anderes übrig bleiben, als es auszuprobieren und aufmerksam zu beobachten, was geschieht. Wir stehen an der Schwelle eines neuen Bewusstseins darüber, welch riesige Potentiale in uns allen schlummern und sind aufgefordert uns aus der Illusion der Verleugnung und Begrenzung in eine neue Art des wahren Seins zu bewegen, die mehr getragen ist von Freude, Leichtigkeit, Liebe, Mitgefühl und Mut, als von Mangel, Angst und Kampf. Führende Wissenschaftler aus den Bereichen der Quantenphysik und Neurowissenschaft  liefern zunehmend spannende Erkenntnisse zu diesem Bereich. Wir können eine Wahl treffen und dann unbewusst mit Verleugnungen spielen. Genau genommen tun wir das sehr oft. Ob wir mit Verleugnungen spielen erkennen wir am schnellsten an unseren Emotionen und an den Gedanken, Gefühlen und Verhaltensweisen, die uns andere Menschen spiegeln, die im aktuellen Moment real oder per Medien um uns herum sind. Sie spiegeln das, was wir aktuell im Unbewussten mit uns tragen. Wenn keine Freude oder Begeisterung auf dem Weg der Manifestation vorhanden ist, sondern wir eine gewisse Enge im Bauchraum spüren, ist es Zeit, die Gedanken zu untersuchen, mit denen wir gerade spielen. Höchst wahrscheinlich werden sich hier Facetten von Zweifel, Mangel, Befürchtungen oder begrenzten Vorstellungen („es gibt nur diesen Weg“, „ich muss“) finden.

Wir können dann folgendes tun:
Es ist wichtig immer wieder den emotionalen Raum und damit die Annahme für die Wahl zu öffnen. Manifestation hat sehr viel mehr mit dem emotionalen Raum, als mit dem Verstand zu tun. Nehmen Sie ein paar tiefe Atemzüge und verbinden Sie sich mit Ihrer Wahl in einem tiefen Gefühl von „JA“ im Jetzt. In diesem Zustand kommen Sie automatisch in Kontakt  mit den 5 essentiellen Frequenzen Ihres wahren, natürlichen Wesens ( Freude, Liebe, Mitgefühl, Balance, Mut). Bleiben Sie in diesem Zustand solange sie mögen, und folgen sie danach Ihren intuitiven Handlungsimpulsen, wie immer diese auch sein mögen. Wiederholen Sie diesen Vorgang, wann immer Sie bemerken, dass Ihr Bauchraum sich verengt und kein Gefühl von Leichtigkeit vorhanden ist.

Nach dem Treffen einer Wahl bewegen wir uns auf die Handlungsebene. Dieses bekräftigt zum einen die Absicht, es wirklich in unserem Leben manifestieren zu wollen (als Unterschied zu einer bloßen „Idee“), und zum anderen begegnen wir auf den Handlungswegen Gefühlen und Situationen, die uns unsere Verleugnungen/Glaubenssätze  zeigen, die es aufzulösen gilt. Ohne Bewegung würden wir diese meistens nicht entdecken. Auf der Handlungsebene sind die Dinge am förderlichsten, die wir mit Freude und Begeisterung tun. Alle Handlungen, die zwanghaft, mühsam und verspannend wirken sind Schritte, die entweder aus Gedanken von Verleugnung geboren sind, meistens von „muss“ oder „sollte“ begleitet werden und unserem wahren Wesen widersprechen, oder es sind Schritte, die wir anstatt sie mit Freude auszuführen (Dinge mit Freude zu tun ist auch eine Wahl !), mit Gefühlen von Verleugnung begleiten. Wenn wir rückblickend auf unseren Manifestationsprozeß zur Verwirklichung unserer Wahl schauen, dann denken wir, dass es die einzelnen Handlungsschritte waren, die das Ergebnis hervorgebracht haben. Und jetzt kommt noch eine Überraschung: Das ist nicht wahr !  Wir haben solange mit Verleugnung gespielt, dass wir etwas Geduld mit uns brauchen zu lernen, wie wir Realität mehr auf eine Art erschaffen, die wir „Magie“ nennen, als über den anstrengenden Weg des Verstandes. Es war eine Illusion zu glauben, dass der Verstand der Schöpfer unserer Realität ist. Seine wahre Funktion ist nicht die des Schöpfers, sondern des Beobachters. Denn wie am Anfang beschrieben, ist es die von intensiven Gefühlen begleitete Wahl selbst, die die Manifestation in Gang setzt. Da wir aber nun einmal so sehr daran gewöhnt sind mit sofortiger Verleugnung zu spielen, hat die Handlungsebene mehr oder weniger nur die Funktion mit unserer Wahl verbunden zu bleiben und unsere Verleugnungen zu transformieren, damit die Wahl in unserer Realität in Erscheinung treten kann. Zur Transformation von Verleugnungen gibt es die „Werkzeuge des Bewusstseins“ (Tools of consciousness), die ich in meinen Veranstaltungen unterrichte. Wenn Sie ausführlichere Informationen zu den Themen „Wie wir unsere Realität erschaffen“, „Wer wir wirklich sind“ und den „Werkzeugen des Bewusstseins“ erfahren möchten, lade ich Sie herzlich dazu ein meine kostenlosen Vorträge zu besuchen. Informationen dazu finden sie unter www.toc-now.com , Menü-Punkte „Veranstaltungen>Vorträge“ und „Termine“.

Mit herzlichen Grüßen

Arya C.Dix-Kühn

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